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  • Tara Tanita - Queen T.

Coabhängigkeit & Selbstverantwortung

Aktualisiert: Juni 28


by Alex Glockner


Hey Queen,

hast du auch keine Lust mehr auf der Stelle zu treten? Willst du auch mehr?

Was hält dich davon ab deine Träume zu verwirklichen?


Ich habe in meinem Leben viele Fehler begangen.

Der größte Fehler war mich selbst zu verlieren.

Ich habe nicht auf mein Herz gehört.


Ich hatte Angst. Angst nicht gut genug zu sein, Angst nicht perfekt zu sein, Angst andere und mich selbst zu enttäuschen. Diese Angst hat mich gelähmt. Sie hat mich so sehr gelähmt, dass ich immer wieder in depressive Phasen rutschte.


Ich nutzte Alkohol & andere "Genussmittel" als Mechanismen um diese innere Leere zu betäuben & das Gefühl von Machtlosigkeit auszublenden.

Der Genuss blieb dabei jedoch aus.

Ich kann mich nicht einmal daran erinnern, wann ich das letzte Mal einen "Rausch" tatsächlich genossen habe.

Abstinent bin ich tatsächlich insgesamt viel zufriedener.


Wenn dein Leben sich in ein Scherbenhaufen verwandelt und du förmlich dabei zusehen kannst, wie die perfekte Fassade bröckelt macht dich das kaputt. Insbesondere, wenn du dein Leben dafür gegeben hättest das Kartenhaus zusammenzuhalten.

Mit 27 Jahren hatte ich eine gescheiterte Ehe hinter mir und ich muss gestehen, dass ich gedacht habe, dass ich danach niemals jemanden mehr so sehr lieben könnte.

Zwei Jahre später traf ich einen anderen besonderen Mann. Da fing mein Herz langsam wieder an zu schlagen und ich war so glücklich darüber, dass ich überhaupt noch so fühlen konnte, dass ich mich selbst wieder komplett vergas.


Ich will auf keinen Fall meinen Exmann oder meinen Exfreunden schlecht reden. Wir hatten besondere Zeiten. Tatsache ist jedoch, dass ich versucht habe mich mit den Träumen anderer abzufinden bzw. sie dabei zu unterstützen.

Ich wollte so sehr, dass diese Männer glücklich sind, dass ich mein Glück geopfert hätte und habe.

So funktioniert Liebe aber nicht auf dauer.

Mann kann nicht für immer eine Rolle spielen. Mann kann Glück nicht "Faken".

Deshalb ist es wichtig sich selbst und seine Bedürfnisse zu erörtern.

Mann sollte sich selbst fragen: Was will ich? wer will ich sein? was ist mir wichtig und was geht gar nicht?

Wenn ich nicht weiß was ich will und was ich wert bin, dann werde ich mich immer wieder von meiner Angst verlassen zu werden einschränken lassen.

Für was? Für die Liebe?

Ist das wirklich Liebe oder ist das Abhängigkeit?


Ich möchte diesen Karussell endlich zum Stop bringen.

Warum?

weil ich keine angst mehr habe.

Ich wünsche mir nach wie vor eine harmonische Beziehung. Ich "brauche" aber keinen Mann.

Auch wenn unsere Gesellschaft enormen Druck auf uns Frauen ausübt. Insbesondere jene Frauen, die schon ende 20 Anfang 30 sind. Uns wird eingetrichtert, dass wir uns einen "guten Mann" angeln MÜSSEN der für uns sorgt.

Ich will aber selber für mich sorgen können.

Ich habe keine lust mehr eine "kept woman" zu sein.

Ich habe viel zu oft auf andere gehört.

Ich glaube ich höre Mal zur Abwechselung auf mich selbst.

Auch wenn ich lange daran zweifelte, weis ich letztlich doch am besten was mir gut tut.



Ich habe eine Erzieher_in Ausbildung gemacht, um einen "seriösen" Beruf in der Tasche zu haben. Weil man das ja schließlich auch so macht.

Man macht das, was alle machen und passt sich an.

Ich möchte diese Erfahrung und diesen Berufsweg ebenfalls nicht schlecht-heißen. Ich hatte wundervolle Zeiten und habe dadurch sehr viel gelernt. Ohne diesen besonders herausfordernden Lebensabschnitt, wäre ich heute nicht hier. Die momentane Möglichkeit zum Studium und die damit entstandene Selbstfindungs-fase wäre viel später oder auch gar nie eingetreten.

Deshalb bin ich dankbar.

Ich bin dankbar für alles. Für die Liebe, das Leid und die Lektionen.

Für die gemachten Erfahrungen und die damit verbundenen Erkenntnissen, die ich gewonnen habe.


Desto mehr Zeit vergeht merke ich aber, dass ich keine Erzieherin sein möchte. Ich möchte auch keine Sozialarbeiter_in/Sozialpädagog_in sein.


Ich möchte mich voll und ganz meinen Träumen und Zielen widmen.

Ich möchte die starke weibliche Vorbildfunktion einnehmen, die ich als Mädchen gebraucht hätte.

Es ist wichtig zu wissen, dass ich mich keineswegs als "Opfer" darstellen möchte.

Im Gegenteil.

Ich möchte endlich Verantwortung übernehmen.

Für mich und mein Glück.

Denn nur ich kann mir die Liebe zugestehen, die ich vergeblich bei anderen gesucht habe.

Alles beginnt und fällt mit mir und meiner Einstellung zu mir selbst.

Ich muss im Einklang mit mir selbst sein.


Ich werde erfolgreich sein.

Das weiß ich.

Wenn ich das tue wofür ich brenne, dann ist scheitern keine Option.


Wofür brennst du? Was willst du sein?

Ich bin bei dir -

Tara Tanita aka. Queen T.


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